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Aktuelle Meldungen

Reisen auch mit Handicap - nach Schottland, England oder Irland

Eine Frage, die immer wieder gestellt wird: Was macht eine gute Reise für Gäste mit Handicap aus? Die Antwort ist tatsächlich ganz einfach: Sie sollte sich kaum von einer Reise für Menschen ohne Einschränkung unterscheiden. Um eine solche Planung zu ermöglichen, bedarf es mehrerer Komponenten:

Zum einen einer Destination, die sich durch Barrierefreiheit auszeichnet – dies gilt für Hotels und Bed & Breakfast-Pensionen und für die Transportmöglichkeiten, wie etwa Busse für Gruppenreisen, Mietwagen und den öffentlichen Personennahverkehr – und ansprechende Ziele und Reisethemen bietet. Zum anderen einer Organisation durch einen erfahrenen Veranstalter, der die Reiseziele kennt, um die Wünsche und besonderen Bedürfnisse seiner Klientel weiß, den Gast sachkundig berät, vielleicht auch einmal von einer Reiseidee abrät und hieraus schließlich eine maßgeschneiderte Tour erstellt oder eine erprobte Reise empfiehlt.

All dies ermöglicht „Schottland-für-Alle“, ein kleiner von deutschen Inhabern geführter Veranstalter mit Sitz in den schottischen Highlands, der in seinen Gruppenreisen für Gäste auch mit Handicap das bekannte Schottland mit den klassischen Zielen Edinburgh, Loch Ness, Balmoral Castle mit weniger bereisten Zielen, etwa die Nord- und Westküste, Dornoch mit seiner Kathedrale und weiteren besuchenswerten Stätten verbindet. Doch umfasst das Angebot von „Schottland-für-Alle“ auch Themenangebote, wie etwa die „Scottish-Food-Reisen“, die ab dem Frühjahr 2013 angeboten werden. Hier gilt es ein altes und weit verbreitetes Vorurteil auszuräumen, dass die Qualität des Essens „auf der Insel“ betrifft: Ob fangfrischer Lachs, Wild, Lamm oder auch Gemüse aus biologischem Anbau – die schottische Küche ist geprägt durch ihre Vielfalt und Qualität. Wie wird das schottische Nationalgericht „Haggis“ zubereitet, was ist „Black Pudding“, was sind traditionelle Gerichte und – ein besonders interessantes Thema – was trinkt man in Schottland, wie wird Guiness gebraut, wo finden sich alt eingesessene Destillerien, die klassisch guten Whisky erstellen? Doch nicht nur Schottland, auch die Nachbarinsel Irland mit ihrem ganz eigenen Charme hat viel zu bieten. Da gibt es zum einen die Metropolen Dublin und Belfast, zum anderen die unendliche Weite und atemberaubende Natur. Zurückversetzt in die viktorianische Zeit und die große Ära der englischen Seebäder fühlen sich Reisende an der englischen Südküste. Der Aufenthalt dort und ein Besuch in London charakterisieren die Reisen nach England.

Ob Schottland, Irland oder England: das wichtigste auf allen Reisen gemein ist, dass einfach jeder Reisefreund auf Entdeckungstour gehen kann, ob blind, sehbehindert, im Rollstuhl, in der Mobilität eingeschränkt oder auch als Gast, der seine freien Tage in herrlicher Umgebung und ohne Hektik genießen möchte.

Sind diese Ziele denn nur für Gruppenreisende realisierbar? Was ist mit individuellen Wünschen, etwa dem Ring of Kerry, der Isle of Islay, den Shetland Inseln, der walisischen Küste? Die Lösung ist ein Wunschurlaub der individuell zusammengestellt wird. Geplant wird gemeinsam mit den Gästen und ohne jegliche Katalogvorgabe, (fast) ohne Limit und Einschränkungen, auf Wunsch auch mit deutschsprachiger Assistenz. Von der Anreise ab dem Heimatort bis zur Rückkehr wird alles organisiert. Hotels, Guesthouses oder Bed &Breakfast-Pensionen, Selbstfahrer oder Beifahrer, Insel oder Festland, Whisky oder Guinness, Dublin, London oder Edinburgh – allein der Kunde entscheidet, welche Form des Urlaubs ihm die größte Freude bereitet. Hohe Qualität, Individualität, unbeschwertes Reisen und Genuss pur ist die Messlatte von „Schottland-für-Alle“. Ein Konzept, das aufgeht – das zeigt die hohe Zahl von Wiederholungsgästen.

Kontakt:
Schottland-für-Alle
Ansprechpartner: Gabriele Tiedtke und Andreas Schneider
Pinelea, West-Drumliah, Bonar Bridge IV24 3AA
Tel. +44 (0) 1863 766010, info@schottland-fuer-alle.com
Website: //www.schottland-fuer-alle.com/

28.08.2012

Selbst getragene Pflegekosten als außergewöhnliche Belastungen abziehbar

Mit Beschluss vom 14. April 2011 VI R 8/10 hat der Bundesfinanzhof (BFH) entschieden, dass Aufwendungen wegen Pflegebedürftigkeit nur insoweit als außergewöhnliche Belastungen zu berücksichtigen sind, als die Pflegekosten die Leistungen der Pflegepflichtversicherung und das aus einer ergänzenden Pflegekrankenversicherung bezogene Pflege(tage)geld übersteigen.

Im Streitfall lebte der pflegebedürftige (Pflegestufe III) Kläger in einem Pflegeheim. Die Aufwendungen hierfür wurden ihm teilweise durch die Beihilfe und die Pflegepflichtversicherung ersetzt. Er hatte außerdem eine private Pflegezusatzversicherung abgeschlossen. Aus dieser Versicherung bezog er in den Streitjahren ein monatliches Pflegegeld. Das Finanzamt (FA) berücksichtigte die Pflegeaufwendungen als außergewöhnliche Belastungen, zog jedoch entgegen der von den Klägern durchgeführten Berechnung das von der Pflegezusatzversicherung erhaltene Pflegegeld ab. Die hiergegen erhobene Klage war erfolglos.

Der BFH bestätigte die Entscheidung des Finanzgerichts und wies die Revision des Klägers zurück. Das FA habe die Leistungen aus der ergänzenden Pflegekrankenversicherung zu Recht auf die als außergewöhnliche Belastungen geltend gemachten Pflegekosten des Klägers angerechnet. Pflegekosten seien ebenso wie Krankheitskosten eine außergewöhnliche Belastung im Sinne von § 33 des Einkommensteuergesetzes. Aufwendungen für die krankheitsbedingte Unterbringung in einem Altenpflegeheim könnten deshalb als außergewöhnliche Belastungen geltend gemacht werden. Außergewöhnliche Belastungen seien jedoch nur insoweit abziehbar, als der Steuerpflichtige die Aufwendungen endgültig selbst trage. Deshalb müssten Vorteile oder Kostenerstattungen, die der Steuerpflichtige als Ausgleich für die eingetretene Belastung erhalte, abzugsmindernd angerechnet werden.

Quelle: Bundesfinanzhof

Pressemitteilung vom 01.06.2011

Beschluss vom 14.04.11 VI R 8/10

Neues KfW-Programm "Altersgerecht Umbauen"

Mit dem Ziel, möglichst viele Menschen in ihrem vertrauten Umfeld halten zu können, hat die KfW das neue Programm „Altersgerecht Umbauen“ entwickelt. Es unterstützt mit besonders zinsgünstigen Krediten und Förderdarlehen Bewohner, welche ihre Wohnung speziellen Bedürfnissen anpassen und barrierefrei umbauen müssen. Dazu gehören z.B. der Einbau eines Treppenlifts, Fahrstuhls sowie Bewegungsflächen für Rollstuhlfahrer oder auch die Einrichtung von Gemeinschaftsräumen bzw. geeigneter Sanitäranlagen.

Es gibt 17 Förderbausteine die bestimmte Umbaumaßnahmen im Innen- und Außenbereich vorsehen. Die Vorgaben müssen dabei genau eingehalten werden weshalb solche Umbauten auch nur von Fachunternehmen durchgeführt werden können. Zuschüsse müssen direkt bei der KfW beantragt werden, während Anträge auf Förderdarlehen von Banken und Sparkassen abgewickelt werden.

Quelle: KfW Bankengruppe

29.06.2010