Treppenlift Stiftung Warentest

Treppenlifte werden einer regelmäßigen Prüfung durch die Stiftung Warentest unterzogen. Verschiedene Modelle, Funktionen und Einbaumöglichkeiten von Treppenliften werden dabei miteinander verglichen. Stiftung Warentest gibt hilfreiche Tipps für den Treppenlift-Kauf und warnt gleichzeitig vor Mängeln und Kostenfallen.

Stiftung Warentest Expertentipps

Nach eingehender Prüfung hat Stiftung Warentest grundlegende Informationen zum Thema Treppenlift sowie die wichtigsten Tipps für die Kaufentscheidung zusammengestellt:

  • Als Kunde sollte man sich vom Anbieter zu keiner Kaufentscheidung drängen lassen, da es sich in vielen Fällen um eine außergewöhnlich hohe Investition handelt.
  • Der Markt an Treppenliften bieten Lösungen für jede Wohnsituation. Besondere Maßanfertigungen sind immer möglich, jedoch mit entsprechenden Zusatzkosten verbunden. Versprechen wie „Kostenloser Einbau noch heute“ seitens der Anbieter gelten meist nur für sehr einfache Treppenlift Arten.
  • Es sollten immer mehrere Angebote verschiedener Anbieter verglichen werden. Neben den Preisunterschieden, die durch verschiedene technische Einbaulösungen zustande kommen, können Treppenlifte auch in Sachen Bedienbarkeit und Lautstärke stark variieren.
  • Treppenlifte müssen natürlich an die körperliche Verfassung des Nutzers angepasst sein. In jedem Fall sollte der Treppenlift jedoch einen Notfallalarm und eine Notfallabsenkvorrichtung beinhalten.
  • Beim Einbau von Treppenliften gelten baurechtliche Vorschriften, die sich je nach Bundesland unterscheiden. Grundsätzlich muss der Anbieter den Kunden in allen relevanten Prüf- und Zulassungsfragen im Vorfeld beraten.
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Treppenlifte im Alltagstest

Die Mängel und Gefahren bei der Nutzung eines Treppenlifts zeigen sich erst im täglichen Betrieb. Stiftung Warentest informiert sich über die Erfahrungen und Probleme von Kunden:

  • Planungsmängel: Die erste Fehlerquelle ist der Einbau des Treppenlifts. Beispielsweise kann der notwendige Freiraum des Lifts unterschätzt werden, wodurch es beim Ein- und Aussteigen zu eng und somit unkomfortabel wird.
  • Sicherheitslücken: Bei Fehlfunktionen der Außenbedienung eines Treppenlifts kann dieser in sich zusammenklappen, so dass der Benutzer stecken bleibt. Entsprechende Notfallschalter sind ein Muss.
  • Mangelhafte Wartung und Service: Bei technischen Problemen am Wochenende kommt Hilfe oft erst zu Beginn der nächsten Woche. Fehler des Geräts werden von unzureichend geschultem Servicepersonal nicht immer erkannt.

Eine präzise Planung und hochwertige technische Umsetzung sind laut Stiftung Warentest die wichtigsten Dinge bei der Anschaffung eines Treppenlifts. Hinzu kommt eine möglichst zufriedenstellende Dienstleistung. Auch Markenlifte werden häufig von separaten Montageunternehmen eingebaut. Hier sollte man sich im Vorfeld gründlich über deren Qualifikation und Erfahrung informieren.

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